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Nahtschiebewiderstand mit festgelegter Nahtöffnung

DIN EN ISO 13936-1, Textilien – Bestimmung des Schiebewiderstandes von Garnen in Gewebenähten – Teil 1: Verfahren mit festgelegter Nahtöffnung

Die Methode dient zur Bestimmung der Kraft, die benötigt wird, um eine Naht in einem Gewebe z.B. 4 mm zu öffnen. Dieses Verfahren ist nicht für hochdehnbare oder technische Gewebe geeignet. Bei der Nahtschiebefestigkeit entsteht entweder eine Kettfaden- oder Schussfadenverschiebung.

Prüfbeschreibung

Diese Methode dient zur Bestimmung der Kraft, die benötigt wird, um eine Naht in einem Gewebe z.B. 4 mm zu öffnen. Es werden jeweils 5 Messproben pro Richtung vorbereitet. Auf den Prüflingen wird eine Naht so angebracht, dass entweder die Kettfäden über die Schussfäden verschieben oder umgekehrt. Zur Durchführung der Prüfung wird eine Universalprüfmaschine verwendet. Unter vorgegebenen Bedingungen wird zuerst der ungenähte Teil der Messprobe und dann der vernähte Teil der Probe eingespannt. Der vernähte Teil der Probe wird solange auseinandergezogen, bis sich die Naht z.B. 4 mm geöffnet hat. Das Endergebnis ist der Durchschnitt aus den 5 ermittelten Einzelergebnissen in Newton „N“ (10 N = 1 daN bzw. 9,81 N = 1 kg).

Optionen

DIN EN ISO 13936-1

Benötigte Probengröße

  • 60 x 120 cm oder
  • ein konfektionierter Artikel

Wie arbeiten wir Unser Arbeitsablauf

Anforderung

Zu Beginn klären wir mit dem Kunden den Prüfumfang, das Ziel der Prüfungen und ggf. die Projektanforderungen.

Angebot

Wir erstellen ein Angebot auf Basis des Prüfumfangs und der Anforderungen.

Prüfen

Der Auftrag ist klar und sobald das Prüfmuster im Labor eingegangen ist, legen wir direkt mit der Prüfung los.

Übermittelte Prüfberichte

Die Ergebnisse liegen in Form eines Prüfberichts vor. Neben dem reinen Prüfergebnis ist eine Gesamtbeurteilung nach gesetzlichen, generellen oder kundenspezifischen Anforderungen möglich.

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